Auffälle

SR

Schlaf im Schnee (ein Gedicht)


Der dicke Schnee liegt heute morgen draußen:

Wie eine weiche Decke, in die die Welt sich gekuschelt hat,
Während sie um diese nachtschlafene Zeit noch schläft, ganz still;

Und wie es mit Schlafenden ist, man glaubt es kaum,
Dass diese oft so wilde, vorlaute, zornige, ja gewalttätige Welt
Jetzt solch ein Gesicht wiederum hat, völlig entspannt, frei, schuldlos,
So dass ich wieder etwas spüre von der Heilen Welt,
Tief eingekuschelt in ihre weiße, dicke Lieblingsdecke

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2013 von in Literatur, Poetrie und getaggt mit , .
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